Transfusionsmedizin
In diesem Bereich konzentriert sich das DHZ vorwiegend auf Spezialblutspenden, die an anderer Stelle mangels fehlender Möglichkeiten nicht oder schwer durchgeführt werden können.
z. B. in den unterschiedlichsten Bereichen der Chirurgie
- Präoperative autologe Thrombozytenspenden.
Die Aufbereitung derartiger Konzentrate wird im operativen Bereich zunehmend eingesetzt
und ersetzt ältere Verfahren weitgehend.
Zur allgemeinen Information fügen wir
auch die Spendemöglichkeiten in anderen Bereichen der Medizin an. Dazu gehören
Thrombozytenspenden, vornehmlich für Tumorpatienten, Thrombozyten-Depletionsbehandlungen,
Leukozytapheresen, z. B. Granulozytenspenden, Lymphozytapheresen, Stammzellapheresen,
Leukozyten-Depletionsbehandlungen bei Leukämiepatienten, Multikomponentenspenden,
Eigenblutspenden jeder Art (Eigenblutambulanz).
Die Eigenblutspende wird vornehmlich in der Orthopädie, Urologie, Gefäßchirurgie und der
Herzchirurgie eingesetzt. Sie vermeidet die Möglichkeit einer Infektionsübertragung, wie
sie in geringem Umfang trotz aller Sicherheitsmaßnahmen immer noch besteht und ist ohne
nachteiligen Einfluß auf die körpereigene Abwehr. Sie ist für den Spender (Patienten) praktisch
ohne Nachteil, wenn vor der ersten Spende rechtzeitig ein Sicherheitsprofil erstellt wird.
Das Krankenhaus, in dem die Operation vorgenommen wird, muß den Patienten über die Möglichkeit
der Eigenblutspende informieren. Zusätzliche Kosten entstehen normalerweise nicht. Über
Einzelheiten können die Ärzte des DHZ ausführlich informieren.